30 Nov

Ihr lacht über mich, weil ich anders bin…

Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid.” Das sagte Kurt , einer der einflussreichsten und tragischsten Musik Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts. Dieser eine Spruch sagt auch viel über den Menschen Kurt aus, der sich im April 1994 mit einer Schrotflinte das Leben nahm und damit einen posthumen Kult auslöste, der bis heute anhält. Nirvana Alben werden auch heute noch gekauft, Merchandise wie Poster, Shirts, Wandtattoo oder Sticker ebenfalls. Die lebt.

Wer war dieser Kurt und was machte ihn so besonders?

Die Welt kannte ihn als leidenschaftlichen, geradezu besessenen Musiker, der die Grunge Bewegung salonfähig machte. Nachdem mit seiner Band Nirvana das einflussreichste Album der 90er Jahre auf den Markt gebracht hatte, wurde die Musikwelt in ihren Grundfesten erschüttert. Tausende von Grunge Bands schossen plötzlich wie Pilze aus dem Boden. Pop Bands spielten auf einmal Grunge, selbst Metalbands bewegten sich immer mehr in diese Reichtung, da sie Angst davor hatten, ihr Publikum zu verlieren.
All das interessierte Kurt einen Dreck. Er wollte nicht berühmt sein. Er wollte nicht jeden Tag sein gesicht auf den Titelblättern der Medienwelt sehen. Er fühlte sich gehetzt und mißverstanden. wollte nur Musik machen und sonst nichts. Musik war seine Leidenschaft und sein Leben.

Was machte der Erfolg aus Kurt ?

Das oben genannte Zitat zeigt, dass Kurt Cobain ein sehr zerbrechlicher und empfindsamer Mensch gewesen ist. Er sah sich selbst stets als Außenseiter. Als dann der Erfolg ihn zum Aushängeschild einer ganzen Bewegung machte, konnte er das nicht verstehen, nicht einordnen. Waren auf einmal alle anders oder wollten sie nur anders sein? Kurt wollte keine Rolle spielen, er wollte nur Musik machen und Songs schreiben.

Die Reaktion auf den Kassenschlager “Nevermind” war das verstörende letzte Nirvana Studio Album “In Utero”. Kurt und Nirvana wollten dem Ruhm einer scheinheiligen Welt entfliehen.

Doch für Kurt war es bereits zu spät. Er flüchtete sich immer mehr in Drogen, wurde krank und depressiv. Viel zu früh entschied er sich dafür, die Welt zu verlassen. Was der wirkliche Grund für seinen Selbstmord war – darüber kann man nur spekulieren.

Fest steht jedoch, dass man sich an Kurt auch noch in 500 Jahren erinnern wird.

25 Mai

Elektronische Popmusik

Anfänge

In den 60er Jahren kamen die ersten elektronischen auf den Markt. Rockbands experimentieren mit den elektronischen Klängen und es entstehen neue Musikstile. Progressive Rock (z. B. Pink Floyd) in England und sein deutsches Pendant der setzen auf den Synthie und bringen eine Lawine ins Rollen. Immer mehr Künstler setzen auf elektronische Musikinstrumente und verzeichnen erste große Erfolge.  Das Lied “Popcorn” prägt eine ganze Ära und Kraftwerk schaffen sich mit ihrem Hit “Autobahn” ein Denkmal.

Discobewegung

Die wachsende Anzahl an Produzenten für , sorgt dafür, dass diese nicht nur von Spitzenverdienern gekauft werden können. Ein regelrechter Boom entsteht und neue Labels schießen wie Pilze aus dem Boden. Die Aufmerksamkeit richtet sich zunehmend auf die Tanzbarkeit der Lieder,  was sich kommerziell positiv niederschlägt. Unter dem Einfluss der Discobewegung werden Italo-Disco und Euro Disco gebor. In Deutschland stürmt die Neue deutsche Welle, die stark an New Wave angelehnt ist, die Charts.

Aktuelle Entwicklungen

Nachdem in den 90er-Jahren  Techno, House und Trance immer mehr Einfluss gewinnen können,  orientiert man sich um die Jahrtausendwende wieder am ursprünglichen Pop-Stil der 80er.  Eurobeat und Dance weichen der Electroclash-Welle.  Moderne Produktionen mit Retro-Einflüssen sind weltweit erfolgreich.

15 Dez

Musik und Gefühle

Musik GefühleNichts ist in der Lage, eine solche Vielzahl an Gefühlen in uns auszulösen, wie die Musik.

Dabei ist es völlig egal, um welche Art von Musik es sich handelt. Dies ist ganz allein abhängig vom persönlichen Geschmack. Klassische Musik kann ebenso bewegen wie elektronische Musik oder .
Das Spektrum der Gefühle reicht dabei von Euphorie und Freude bis hin zu Trauer oder gar Wut.

Jeder von uns kennt beispielsweise das Phänomen, dass es bestimmte Momente im Leben gibt, die untrennbar mit bestimmten Songs oder Musikstücken verbunden sind und an die wir uns bei eben dieser Musik immer wieder erinnern und die Gefühle dieses Moments wieder erleben. Der erste Kuss, das erste Verliebtsein, ein Song als Geburtstag Geschenk, ein tolles Konzert oder ein unvergesslicher Abend mit Freunden – zu jedem dieser Erlebnisse gehört bei den meisten von uns auch ein entsprechendes Musikstück.  Und noch Jahre später entlockt es uns ein Lächeln, wenn wir dabei an diese ganz besonderen Augenblicke zurückdenken.

Soundtrack MusikJedes Leben hat seinen ganz eigenen , der in den meisten Fällen aus vielen unterschiedlichen Songs, Stilrichtungen und Interpreten besteht und immer wieder ergänzt und erweitert wird.

Im Laufe der Zeit haben sich unzählige Forscher mit eben dieser Thematik auseinandergesetzt und so gibt es auch eine Vielzahl von mehr oder weniger profunden Studien zum Thema Musik und ihre Wirkung auf den Menschen bzw. das menschliche Gehirn.

Unterschiedliche Töne und Tonarten sprechen auch unterschiedliche Bereiche unseres Hirns an und sorgen so für die Vielzahl an möglichen Reaktionen auf Musik. Schon Babys, noch bevor sie in der Lage sind, Sprache zu verstehen, reagieren stark auf Musik und lassen sich beispielsweise durch bestimmte Lieder beruhigen oder zum schlafen bringen.

Viele Eltern schwören beispielsweise auch darauf, schon ihrem ungeborenen Kind während der Schwangerschaft Musik vorzuspielen. Wobei sicher nicht bewiesen ist, dass sich auf diese Art und Weise die Musikalität des Kindes fördern lässt.