Musik und Gefühle
Nichts ist in der Lage, eine solche Vielzahl an Gefühlen in uns auszulösen, wie die Musik.
Dabei ist es völlig egal, um welche Art von Musik es sich handelt. Dies ist ganz allein abhängig vom persönlichen Geschmack. Klassische Musik kann ebenso bewegen wie elektronische Musik oder Metal.
Das Spektrum der Gefühle reicht dabei von Euphorie und Freude bis hin zu Trauer oder gar Wut.
Jeder von uns kennt beispielsweise das Phänomen, dass es bestimmte Momente im Leben gibt, die untrennbar mit bestimmten Songs oder Musikstücken verbunden sind und an die wir uns bei eben dieser Musik immer wieder erinnern und die Gefühle dieses Moments wieder erleben. Der erste Kuss, das erste Verliebtsein, ein Song als Geburtstag Geschenk, ein tolles Konzert oder ein unvergesslicher Abend mit Freunden – zu jedem dieser Erlebnisse gehört bei den meisten von uns auch ein entsprechendes Musikstück. Und noch Jahre später entlockt es uns ein Lächeln, wenn wir dabei an diese ganz besonderen Augenblicke zurückdenken.
Jedes Leben hat seinen ganz eigenen Soundtrack, der in den meisten Fällen aus vielen unterschiedlichen Songs, Stilrichtungen und Interpreten besteht und immer wieder ergänzt und erweitert wird.
Im Laufe der Zeit haben sich unzählige Forscher mit eben dieser Thematik auseinandergesetzt und so gibt es auch eine Vielzahl von mehr oder weniger profunden Studien zum Thema Musik und ihre Wirkung auf den Menschen bzw. das menschliche Gehirn.
Unterschiedliche Töne und Tonarten sprechen auch unterschiedliche Bereiche unseres Hirns an und sorgen so für die Vielzahl an möglichen Reaktionen auf Musik. Schon Babys, noch bevor sie in der Lage sind, Sprache zu verstehen, reagieren stark auf Musik und lassen sich beispielsweise durch bestimmte Lieder beruhigen oder zum schlafen bringen.
Viele Eltern schwören beispielsweise auch darauf, schon ihrem ungeborenen Kind während der Schwangerschaft Musik vorzuspielen. Wobei sicher nicht bewiesen ist, dass sich auf diese Art und Weise die Musikalität des Kindes fördern lässt.